Islas del Rosario

(Cartagena/Kolumbien). Wir laufen gleich früh an den nahe gelegenen Bootshafen. Dort stehen zwar ziemlich viele einheimische und ausländische Touristen am Kartenhäuschen an, aber dadurch bekommen wir auch mit, dass sie fast alle das „Party-Boot“ zum Playa Blanca und Aquarium wollen. Wir buchen daher eine Tagestour für 20 Dollar auf die Insel „Media Naranja“, die zu den Islas del Rosario gehört.

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Auf unserer kleinen Yacht befinden sich somit nur 15 Leute und nach einer interessanten Fahrt durch den Hafen und Mangroven gesäumten Ufern, geht es hinaus aufs offene Meer.


Wir hatten uns eigentlich nicht viel von dem Ausflug versprochen, doch als wir nach etwa einer Stunde anlanden, befinden wir uns mitten im Karibikparadies. Weißer Sand, türkisfarbenes, kristallklares Wasser und dies vor allem ohne weitere Menschen. Kurz entschlossen gehen wir auf einen Schnorcheltripp mit. Wir ahnen zwar nicht, dass wir von nun an zwei Stunden ununterbrochen schwimmen müssen, aber die Unterwasserwelt ist so spektakulär, dass Zeit für uns keine Rolle spielt.  


Mit schweren Armen und aufgeweichten Gliedmaßen erwartet uns der Mann mit dem Papagei vom Steg, der bereits ein bombastisches Fischgericht gezaubert hatte. Nach mehren Stunden und am badewannenwarmen Wasser fahren wir von einem Ort auf dieser Erde zurück, der es locker in jedes Karibiktraum-Magazin geschafft hätte.

 

In Cartagena durchstreifen wir uns noch unbekannte Ecken, der wirklich malerisch restaurierten Altstadt und kehren per Zufall in einem Lokal ein, was von zwei Deutschen geführt wird, mit denen wir noch ein bisschen ins Quatschen kommen. Alles in allem – Kolumbien ist scheinbar genau das richtige Land für unsere letzten Tage der Weltreise!

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30.8.06 16:17

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