Wiedermal asiatisch in Australien

(Sydney/Australien). Ihre Sicht: Kaum zu glauben, aber die Beiden sind dann gegen 16 Uhr zum ersten Mal nüchtern (seit zwei Tagen!!!). Wir laufen über die Darling Harbour Bridge ins Hochhaussydney und Hermann will dort unbedingt beim Koreaner essen gehen. Ich könnte fast heulen; überall gibt es Pizza, Pasta, Steaks, Kartoffeln oder Baquettes mit leckeren Käse- und Wurstplatten und wir müssen zum Asiaten?! Nach vier Monaten in Asien wäre mir wirklich jedes andere Restaurant lieber gewesen, aber der Ölmensch setzt sich durch. Kann sich jemand meine Verzweiflung vorstellen? Ich könnte heulen.


Auf dem Weg zu den beiden Highlights, der Sydney Harbour Bridge und der dahinter liegenden Sydney Opera bekommt Hermann einen wichtigen Anruf aus London, sodass wir natürlich nicht mehr zum Sonnenuntergang an diesem Spot ankommen, sondern in tiefer Dunkelheit. Richtig gehend sauer werde ich allerdings, als mein lieber Freund Schrlt im benachtbarten Stadtteil „The Rocks“ unbedingt in die Paulaner Bierstuben will und auch er sich durchsetzen kann. Die Bedienungen sind hier wirklich wie billige Karikaturen aus dem Hofbräuhaus gekleidet, sprechen Deutsch und hören Volksmusik – unglaublich wiederlich. Das Bier schmeckt nicht besser als Australisches, ist aber doppelt so teuer. Irgendwie bin ich sogar froh, dass wir recht früh nach Hause fahren und auf der Hotel-Terrassenbar noch in Ruhe einen Rotwein genießen. Das kann ja anstrengend werden.


22.2.06 13:41

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