Willkommen im absoluten Nichts

(Coober Pedy/Australien) Meine Sicht: Nach dem Frühstück fahren wir um 9.30 Uhr als letzte (!) vom Campingplatz – was für beschissene Frühaufsteher die hier alle sind. Nach 125 Kilometern gibt es eine Tankstelle in Glendarino und dann 256 Kilometer nichts mehr, also kein Haus, keinen Menschen – einfach gar nichts.


In Coober Pedy, dem Ort im absoluten Nix (nee, die Steigerung davon, keine Ahnung: schwarzes Loch, in dem Strohballen durch die Straßen wehen) begegnen wir unseren ersten richtigen Aboriginies. Diese fünfzig Leute pöbeln uns vor dem Bottleshop an, dass wir Ihnen gefälligst Alk kaufen sollen. Auf dem Zeltplatz laufen dann "Weiße" Aussies rum, die mit Halb-Liter-Gläsern Weißwein über die Ureinwohner rassistisch nörgeln.


In einer örtlichen unterirdischen Kneipe (son Spleen vom Opal-Minen-Ort Coober Pedy) sehen wir dann den Rest der verstrahlten Bande: Säufer, Wett- und Spielsüchtige und einäugige Kinder mit demselben Vater und Großvater. Naja Mad-Max III spielt ja auch hier...Wir gehen extrem früh ins Bett – nicht nur, weil morgen eine äußerst lange Strecke auf dem Programm steht.


21.4.06 03:03

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