Ein bißchen sprechender Kakadu

(Wauchope/Australien): Ihre Sicht: Wie immer kommen wir erst als letzter Wagen vom Campingplatz los, wobei bei uns 10 Uhr, mit vorherigem Waschen und Frühstücken eigentlich immer noch ungewöhnlich früh ist. Ich frage mich echt, wie die anderen das machen. Dann gibt es den ersten Schreck in der „Morgenstunde“, denn plötzlich haben wir einen erschreckend hohen Benzinverbrauch, die Tanknadel rast geradezu nach unten. Sofort schauen wir unter den Wagen, ob wir Treibstoff verlieren – jetzt bitte bloß nicht so ein Scheiß, mitten in der Wüste und ohne Erlaubnis, in diese zu fahren. Nach dem Tankstop in Alice Springs ist aber, wie durch ein Wunder, alles wieder bestens.


Ein ebenso großes Wunder sehen wir am Abend im tollen Licht der abnehmenden Sonne. Mitten in der Flachen Ebene liegen riesige – nein monströse – Murmeln. Als ob irgendwelche Riesen hier vor Urzeiten Boule gespielt hätten. Die „Devils Marbels“ sind eine echte Entschädigung für diesen Tag, der wieder einmal fast ausschließlich auf der Straße stattfand. Aber auch auf unserem Campingplatz in Wauchope gefällt es uns prima. Hier sind nette Leute (hey wir haben den Einwohnerschnitt kurzfristig von 12 auf 14 angehoben) und ein sprechender Vogel. Allerdings sind seine häufigsten Worte „Shit“ und „Fuck“ – sehr lernfähig das australische Federvieh. Eine weitere positive Nebenerscheinung ist es, dass es hier endlich auch in der Nacht angenehm warm bleibt. Wir hätten auf der bisherigen Tour durch Südaustralien und das Outback nie gedacht, dass wir Nachts oft so jämmerlich frieren würden – dies scheint nun vorbei und morgen versuchen wir ganz aus der Wüste, heraus zu kommen,


24.5.06 07:42

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