Sonne auf dem Bauch und im Herzen

(Town of 1770/Australien). Ihre Sicht: Wunder gibt es auch auf so einem Trip: Mein Freund macht heute früh ganz allein das Frühstück und ist sogar gut gelaunt und freundlich – dass ich das noch erleben darf.

Und (!) danach beginnt scheinbar endlich der langersehnte Strandurlaub (okay das ist peinlich, wenn ich das auf einer Weltreise so nenne). Wir laufen durch einen malerischen Küstenwald und finden einen so einzigartig einsamen Strand vor, dass wir uns echt die Augen reiben. Wir lesen, baden, spielen mit dem Ball und vor allem gibt es das erhoffte Extrem-Lungern. Die Sonne scheint und auf die Nasen.


Als wir gegen Mittag ein wenig zu sehr ins Schwitzen geraten, fahren wir schnell nach Agnes Water und kümmern uns um unseren Great Barrier Reef-Ausflug. Letztendlich buchen wir wieder ein relativ großes Boot mit vielen Leuten (wenn wir Pech haben). Diesmal hat das aber andere Gründe. Das wesentlich kleinere Boot würde allein zwei Stunden bis zum Riff brauchen und das beim hiesigen Wellengang. Richtig seefest ist ja keiner von uns. Und auf den Bilder sah ja unsere „Lady Musgrave Koralleninsel“ zu der wir morgen fahren, himmlisch aus. Will see.

Auch der Nachmittag und Abend sind heute relaxt und entspannt. Kann es gar nicht glauben, wie gut wir uns nach so vielen Monaten immer noch ergänzen und verstehen.

Nach langer Zeit müssen wir heute einmal wieder den Wecker stellen (ist ja so als ob wir morgen zur Schicht müssten) und können natürlich genau heute nicht richtig einschlafen – zu viel Sonne auf dem Rücken, dem Bauch und im Herzen.

6.5.06 21:10

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