Im Tauchparadies ohne und mit Flaschen

(Great Barrier Reef/Australien). Ihre Sicht: Eine Seefahrt, die ist lustig - wir haben am Morgen beide brav unsere Antikotztabletten gegessen und hängen somit nicht brechend über der Reeling wie einige andere unserer Tourbegleiter auf dem Weg ins Riff. Das Boot ist leider relativ gut belegt – hundert können mitfahren und wir sind knapp über sechzig, allein eine Gruppe Studenten ist mir 25 Leuten an Bord.


Diese verhindern es eigentlich auch, dass wir tauchen können. Hatte man uns vorher noch zugesichert, dass wir uns ohne Probleme im Riff entscheiden können, ob wir einen Tauchgang machen wollen, stehen vor Ort nicht genügend Ausrüstungen zur Verfügung, da 18 Leute dieser Gruppe einen Introduction-Dive gebucht hatten, also einen Tauchgang ohne Tauschschein. Somit haben sie nicht genug Sauerstoffflaschen, diese Flaschen. Auch die drei richtigen Tauchprofis an Bord wurden links liegen gelassen und sind am Nachmittag lediglich eine halbe Stunde im Wasser und natürlich dementsprechend angepisst.


Somit machen wir eigentlich alles richtig, da wir uns einerseits schon auf dem Inselatoll von unserer Gruppe absetzen können und bei unseren Schnorchelgängen immer ganz allein und abgelegen, über die bunte Unterwasserwelt staunen. Es ist ein wahres Naturparadies, andererseits haben wir auf unsere Südostasientripp schon in wirklich tollen Ecken unseren Kopf unter Wasser gehabt, sodass wir nicht vollkommen ausflippen; die Fahrt auf das Lady Musgrave Atoll ist aber dennoch die Aussiedollar wert. Ein schöner und entspannter Tag findet schon kurz vor neun Uhr abends sein Ende. Sehr müde fallen wir in die Kiste.

8.5.06 19:25

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