Abendbrot mit Känguruhs

(Diamont Head/Australien). Meine Sicht: War es der Name, der uns ins „Billabong Wildlife Center“ fahren ließ ode einfach nur die Notwendigkeit, Bestätigung darin zu finden, dass wir (fast) alle bedeutenden Viecher der Australischen Tierwelt auch live gesehen hatten. Weis nicht. Jedenfalls ist es hier gar nicht einmal so kacke, die Gehege sind weitläufig und wir dürfen (ich meine, gefragt haben wir niemanden) Känguruhs streicheln und Koalas kuddeln.

Im Reptilienhaus schreit meine Freundin plötzlich, als ob Sie kurz vor ihrem Ableben steht. In einem großen Glasterrarium war eine riesige Giftschlange genau vor Ihren Augen, laut krachend, auf den Boden gefallen. Ich lache mich fast tot.


Bei super Wetter zieht es uns in den Crowdie Nationalpark. Mitten in grünem Regenwald, an einem grandiosen Strand ist der ausgewiesene Stellplatz. Und was uns auf monatelanger Reise nicht vergönnt war, geschieht genau hier an unserem letzten Halt vor Sydney: riesige orangene Kängaruhs belagern die Wiese.

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Sie sind einfach überall, vor den Zelten, vor den Autos, im Wald und am Strand und das in richtigen Herden. Bei einem Monsterruh schaut sogar ein Baby aus dem Beutel – das ist schon toll und mit Worten kaum zu beschreiben. In wahrer Perfektion wandert der Tag Richtung Dämmerung. Nach einem schönen Strandspaziergang an der örtlichen Felsküste sammeln wir Feuerholz für unser Lagerfeuer vor dem Camper – beobachtet von äußerst neugierigen Ruhs – die Dinger kommen ganz dicht an unseren Camper und schauen gemeinsam mit uns in den grandiosen Sternenhimmel.

13.5.06 12:30

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